Sie müssen kein Anwalt sein, um Ihr Unternehmen vor einem schlechten SaaS-Vertrag zu schützen. Sie müssen wissen, wo die Fallen sind.
Automatische Verlängerung mit kurzer Kündigungsfrist
Der Vertrag verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr, es sei denn, Sie kündigen innerhalb von 30 Tagen.
Unbegrenzte Haftung / Fehlender Haftungsdeckel
Keine Klausel gibt den Höchstbetrag an. Ein Streit über einen 10.000€-Vertrag kann zu einer 500.000€-Klage werden.
Einseitiges Recht zur Änderung der Bedingungen
Der Anbieter kann Bedingungen, Preise oder Funktionen jederzeit mit minimalem Vorankündigung ändern.
Mehrdeutigkeit bei der Dateneigentümerschaft
Der Vertrag ist vage darüber, wem die Daten gehören. Einige Anbieter können sie für KI-Training verwenden.
Wandelnder Umfang / Rechte zur Feature-Entfernung
Der Anbieter kann Funktionen ohne Vorankündigung oder Entschädigung entfernen.
Weitreichende Freistellungspflicht
Sie erklären sich damit einverstanden, den Anbieter gegen 'alle' Ansprüche aus Ihrer Nutzung freizustellen.
Obligatorische Schiedsgerichtsbarkeit + Gerichtsstandbeschränkung
Streitigkeiten müssen am Sitz des Anbieters gelöst werden.
Das Gesamtbild
Keine dieser Klauseln ist automatisch disqualifizierend. Viele sind verhandelbar. Der Schlüssel ist zu wissen, welche Sie vor der Unterschrift ansprechen sollen.
Das Ziel ist kein perfekter Vertrag, sondern unverhältnismäßig ungünstige Klauseln auf Marktstandard zu bringen.
Welche dieser Klauseln enthält Ihr nächster Vertrag?
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